Ja, der Tarifvertrag ist ein branchenallgemeiner Tarifvertrag mit einer erklärten allgemeinen Verpflichtung für alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Beruf, Beruf, Branche oder Wirtschaftszweig nach dem Arbeitsgesetzbuch (Art. 164-8). Die erklärte allgemeine Verpflichtung enthält eine genaue Definition ihres Anwendungsbereichs. In Ermangelung einer Vereinbarung kann der Arbeitgeber nach Anhörung des Sozial- und Wirtschaftsausschusses die Deckung der Kosten vorsehen, die durch eine einseitige Entscheidung entstehen. Können streikende Arbeitnehmer insbesondere durch Leiharbeitnehmer ersetzt werden? – Für den Jahresendbonus (« 13e mois ») erhalten Leiharbeitnehmer diesen Bonus nicht. Normalerweise sollten sie einen Betrag erhalten, der proportional zur Dauer ihres Missionsauftrags ist. Zum Beispiel, wenn sie für 6 Monate gearbeitet haben, sollten sie sechs dreizehnstel des Bonus erhalten. Aber, so der OGB-L, selbst wenn sie 7-Monats-Missionsverträge haben, erhalten sie nichts. Die Arbeitgeber haben nun die Möglichkeit, die Reisekosten von Arbeitnehmern zu übernehmen, die mit Dem Euerauf zur Arbeit pendeln: Der OGB-L schätzt, dass 5 % der Leiharbeitnehmer Mitglieder des OGB-L sind. – In Bezug auf Bezahlung, Leistungen, Arbeitszeit, Beratung und Vertretung sind diese Punkte gesetzlich geregelt.

Eine längere oder kürzere Leihfrist ist durch einen anwendbaren Tarifvertrag zwischen der Gewerkschaft und dem Arbeitgeber oder einen auf einem solchen Tarifvertrag beruhenden Betriebsvertrag möglich. Dies gilt jedoch nur für Tarifvertragspflichtige, was bedeutet, dass viele Unternehmen, die nicht an einen Tarifvertrag gebunden sind, keine Möglichkeit für diese Flexibilität haben. Die ULEDI schätzt, dass der Anteil der Teilzeitarbeit im TAW-Sektor weniger als 10 % beträgt. Dürfen Leiharbeitnehmer künftig als « Streikbrecher » eingesetzt werden? Nein, das OGB-L hat eine Abteilung für Dienstleistungen und Energie, die für Leiharbeit zuständig ist. Werden Leiharbeitnehmer und Mitarbeiter des beschäftigenden Unternehmens in Zukunft gleich behandelt? Die Auswirkungen der EU-Verordnung waren aufgrund der früheren Rechtsvorschriften über den TAW und den Tarifvertrag in Luxemburg begrenzt. Im Jahr 2007 waren im TAW-Sektor 8003 Leiharbeitnehmer beschäftigt (im Durchschnitt waren es 5489). Die Missionsdauer reichte von 1 Tag im Hotel- und Gaststättengewerbe bis zu mehr als 80 Tagen im Finanzintermediärsektor. Der Umsatz der Leiharbeit wird für 2007 auf rund 290.000.000 Euro geschätzt.

69 % der TAW-Beschäftigten sind französische Grenzgänger. Der TAW-Sektor wird durch das Arbeitsgesetzbuch geregelt, das den Missionsvertrag, die Arbeitsbedingungen und die Bedingungen für die Eröffnung einer TAW-Agentur festlegt. Der Tarifvertrag wurde 2007 durch eine Billigung zwischen dem OGB-L, dem LCGB und der Arbeitgeberorganisation ULEDI verlängert. Er hat auch darauf hingewiesen, dass dies nicht bedeutet, dass der Grundsatz der Gleichbehandlung von TAW-Arbeitnehmern im Vergleich zu den Festangestellten überdacht werden muss, sondern dass die TAW-Arbeit im Allgemeinen erleichtert werden sollte. Achtung: Diese Hilfe soll « zyklische » Schwierigkeiten bewältigen, die direkt mit den Folgen der VIDOC-19-Krise zusammenhängen. Dies bedeutet, dass sie nicht automatisch sind, insbesondere für Unternehmen in Schwierigkeiten.